Freie Vereinigung der Meister öffentlicher Verkehrsbetriebe e.V.
Freie Vereinigung der Meisteröffentlicher Verkehrsbetriebe e.V.

Licht auf den Punkt gebracht.

 

Am 25.-26.06.2013 trafen sich auf Einladung der Firma NORKA 19 Elektromeister der „Freien Vereinigung der Meister öffentlicher Verkehrsbetriebe e.V. im Werk Dörverden-Hülsen um sich über den Entwicklungsstand und die Einsatzmöglichkeiten von LED-Leuchten zu informieren.

Im firmeneigenen Schulungszentrum wurden die Teilnehmer durch ein Vorstandsmitglied der FVM und Herrn Tim Leinberger sehr herzlich begrüßt.

Herr Jens Stromeier stellte den Teilnehmern die Firma NORKA vor:

 

1948   -    Gegründet von Herrn Walter Stäcker  als

                 Norddeutsche Kunststoff- und Elektrogesellschaft Stäcker mbH & Co KG.

1950    -    Erste Feuchtraumleuchte

                 Die robuste NORKA 1000er Serie mit Schutzart IP 65, entwickelt für den

                 Landwirtschaftlichen Bereich.

1957    -    Umzug der Verwaltung aus Wachstumsgründen in die Hallerstraße.

1961    -    Entwickelung der NORKA-Allzweckdose.

1963    -    Umzug der Verwaltung aus Wachstumsgründen in die Abteistraße.

1985    -    Umzug der Verwaltung in den Neubau Sportallee dem heutigen Unternehmensstandort.

2010    -    Herr Dipl.-Ing.(FH) Martin C. Stäcker, Enkel des Firmengründers, übernimmt

     die Geschäftsführung.

 

NORKA hat:

 

            -    einen Jahresumsatz von ca. 27 Mio €

            -    einen Exportanteil von ca. 25%

            -    ca.250 Mitarbeiter, davon ca. 50 in der Verwaltung Hamburg und ca. 200 in der

                 Produktion in Dörverden-Hülsen.

            -    20 Regionalvertretungen in Deutschland.

            -    ein „Standardprogramm von ca. 4000 Leuchten.

 

Die heutige Produktpalette umfasst ein großes Leuchten Spektrum für eine Vielzahl von Einsatzgebieten:

            -    Bahnhöfe

            -    Industriehallen

            -    Parkhäuser

            -    Ex-Geschützten Bereichen

            -    Schwimmbäder

            -    Justizvollzugsanstalten

-    Turnhallen

-    Logistikunternehmen

-    Kühlhäuser

 

Bei einem Werksrundgang konnten sich die Teilnehmer von der hohen Fertigungsdichte und den besonderen Fähigkeiten in der Metallverarbeitung und im Werkzeugbau überzeugen. Auch die Verarbeitung von Kunstoffen mit den Schwerpunkten Extrusion und Spritzguss wusste zu überzeugen.

 

Nach dem Werksrundgang wurde den Fachtagungsteilnehmern durch Herrn Stromeier in einem launigen und kurzweiligen Vortrag die Möglichkeit zur Energieeinsparung durch den Einsatz von LED-Technik

demonstriert. Gutes Licht und Energieeinsparungen sind Forderungen, die immer häufiger von Verkehrsbetrieben an die Leuchten Hersteller gestellt werden. In vielen Bereichen ist es bereits möglich, LED-Leuchten einzusetzen, ohne die Anforderungen an eine „gute Beleuchtung“ zu vernachlässigen.

So bietet sich in den typischen Anwendungsbereichen, wie zum Beispiel Arbeitsgruben, Fußgänger-unterführungen oder U-Bahnsteigen die Verwendung von energieeffizienter LED-Technik an.

LED-Leuchten bieten neben den bekannten Eigenschaften, wie z.B. extrem lange Lebensdauer, Unempfindlichkeit gegenüber Erschütterungen und sofort Licht in Minustemperaturbereichen einen zusätzlichen Vorteil: der Lichtstrom ist nicht von der Leuchtenlänge abhängig. Eine T5- oder T8-Leuchte kann bei gleicher Leuchtenlänge 1:1 durch eine LED-Leuchte ersetzt werden. Verschiedene Lichtströme ermöglichen es, bei gleichbleibender Leuchtenlänge größere oder kleinere Lumenpakete einzustellen.

Mit den LED-Leuchten hat der Planer nun die Möglichkeit mit individuellen Lumenpaketen zu planen und so den Energieverbrauch zu minimieren.

Dabei sind Energieeinsparungen gegenüber Beleuchtungsanlagen mit KVG in nicht unbeträchtlicher Höhe möglich.

 

Beispiel Unterführung (Lampenwechsel):

            Variante                                             T8                               T5                    LED

            Benötigte Leuchten                            12 Stck                       12 Stck           12 Stck

            Mittlere Beleuchtungsstärke              121 lx                          125 lx              120 lx

            Gesamtleistung pro qm                     3,17 W                         2,64 W             2,06 W

            Energieersparnis                                -                                  17%                35%

 

Beispiel Bahnsteig (Lampenwechsel):

            Variante                                             T8                               T5                   LED

            Benötigte Leuchten                            8 Stck                         8 Stck             8 Stck

            Mittlere Beleuchtungsstärke              54,6 lx                         51,1 lx             76,8 lx

            Gesamtleistung pro qm                     3,25 W                         2,93 W            2,29 W

            Energieersparnis                                -                                  17%                35%

 

In einem weiteren Schritt bietet die große Auswahl an unterschiedlichen Lichtströmen die Möglichkeit Investitionskosten einzusparen, indem man das Lumenpaket je Leuchtenlänge ausreizt. Das Ergebnis Ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Anzahl, Länge und Leistung der Leuchten.

 

Beispiel Bahnsteig Neubau:

            Variante                                             T8                               T5                   LED

            Benötigte Leuchten                            8 Stck                         8 Stck             6 Stck

            Mittlere Beleuchtungsstärke              54,6 lx                         51,1 lx             79,0 lx

            Gesamtleistung pro qm                     3,25 W                         2,93 W            2,52 W

            Energieersparnis                                -                                  17%                28,5%

 

Man hat zwar am Anfang eine um ca. 20% höhere Investitionssumme  -   aber aufgrund der geringen Anschlussleistung auch für die Zukunft reduzierte Energiekosten.

Licht auf den Punkt zu planen bedeutet, die erforderliche Beleuchtungsstärke der Beleuchtungsanlage mit dem geringstmöglichen Lumenpaket und mit möglichst geringer Leuchtenanzahl punktgenau zu berechnen, ohne die Qualität der Beleuchtung zu vernachlässigen

 

Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Stromeier konnten die Tagungsteilnehmer im firmeneigenen und gut ausgestatteten Schulungszentrum den Austausch von Ersatzteilen sowie notwendige Wartungsarbeiten an LED-Leuchten ausgiebig unter Anleitung von Herrn Bunke und Herrn Bolsewig durchführen und sich dabei auch noch einmal von der hervorragenden Verarbeitungsqualität und durchdachten Konstruktion der NORKA-Leuchten überzeugen.

 

Danach trafen sich alle Tagungsteilnehmer zu einer Abschlussdiskussion an deren Ende sich die FVM im Namen aller Teilnehmer bei der Firma NORKA und den beteiligten Mitarbeitern für eine hochinteressante und für alle aufschlussreiche Fachtagung bedankte.

 

 

 

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