Freie Vereinigung der Meister öffentlicher Verkehrsbetriebe e.V.
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Fachtagung mit der Fa. Henkel AG & Co. KgaA und Blackhawk bei der Rheinbahn in Düsseldorf

 

Datum Do.03.09.2009

Teilnehmer :21

 

Henkel Teroson – Steinschlaginstandsetzung und Scheibenmontage

Schon seit geraumer Zeit werden die zunehmend immer größer werdenden Fenster im Omnibus-/ Straßenbahnbereich eingeklebt. Dieses Verfahren ist in der Montage einfach und kostengünstig anzuwenden, gleichzeitig wird die Verwindungssteifigkeit der Fahrzeuge erhöht. Große Glasflächen bedeuten aber auch eine entsprechend große Glasscheibe, die im Falle einer Beschädigung ersetzt werden muss. In der Regel ist der Riss einer Scheibe eher selten. Häufiger ist die Beschädigung der Frontscheibe durch aufgewirbelte Steine, die einen kleinen Steinschlag auf der Scheibe hinterlassen. Hier ist die Reparatur eine kostengünstige und schnelle Möglichkeit. Jetzt heißt es schnell handeln, bevor der Steinschlag reißt und die Scheibe ausgetauscht werden muss. Dazu bietet die Fa. Henkel / Teroson das passende Glasreparatursystem für alle Verbundglasscheiben an. Zur Reparatur der Scheibe wird ein Reparaturharz in die defekte Stelle mittels eines Injektor gefüllt   und die Oberfläche wird mit einem zweiten Spezialharz versiegelt. Die Reparatur dauert wenige Minuten und kann von einem geübten Mechaniker durchgeführt werden. Zum Schluss bleibt eine Reparaturstelle zurück, die nur noch von einem geübten Auge erkennbar ist.

 

Wurde der Steinschlag aber nicht rechtzeitig repariert und die Scheibe ist gerissen, dann ist nur noch ein Austausch der Scheibe möglich.  Nach dem Austausch der Scheibe muss das Fahrzeug je nach verklebter Scheibe und eingesetzten Kleber bis zu 72 Stunden am Standort verweilen. Nicht so bei dem von der Fa.Henkel eingesetzten Zweikomponenten Scheibenkleber Terostat 8630 2K HMLC. Bei diesem Kleber ist die volle  Fahrbereitschaft auch im Bus - und im Straßenbahnbetrieb trotz „Sogwirkung im Tunnel“ und Personentransport bereits nach 5 Stunden garantiert. Dabei hat der Kleber eine Verarbeitungszeit von 30 Minuten, egal bei welchem Klima. So hat der Monteur auch genügend Zeit, die Scheibe passgenau einzubauen.

Dazu wurde durch die Fa. Henkel ein neuer Kombiprimer Terostat 8519P vorgestellt. Dieser beinhaltet Aktivator zur Aktivierung alter Kleberaupen und Primer zur Haftvermittlung in Einem. Des Weiteren bietet der Terostat 8519P  einen UV-Schutz und einen 100% Rostschutz für kleinere Lackverletzungen.

 

Diese enorme Arbeitserleichterung wurde den Teilnehmer natürlich in gewohnter Form an einer Glasscheibenverklebung an einem Mercedes Benz Citaro gezeigt.

 

Henkel Teroson - Kunststoffreparatur

Ein weiteres Highlight bei dieser Fachtagung  waren die Neuerungen im Bereich der Kunststoffreparatur.  Es wurde sehr wirkungsreich in der Praxis eine Reparatur an einem GFK Kunststoffbauteil demonstriert. Dabei kam der Kunststoffkleber Terokal 9225 zum Einsatz. Dieser Kleber ermöglicht eine Reparatur von fast allen Kunststoffen, ohne eine Identifizierung des Kunststofftyps. Einer für Alle!

 Zudem ist der Kleber auch in einer für den Nutfahrzeugbereich „sinnvollem“ Gebinde von 250 ml erhältlich. Zur Ergänzung für den Bereich von kleineren Reparaturen, sowie der Fixierung von Haltern, kam der Kleber Terokal 9225 SF zum Zuge. Dieser ist bereits nach ca. 10 Minuten schleifbar. Beide Klebervarianten lassen sich natürlich nach der Trocknung bestens schleifen. Dieses wurde durch die Schulungstrainer fachmännisch bewiesen. Nach dem Schleifen ist die Reparaturstelle zur Überlackierung fertig.

 

Blackhawk – Zugtürme der neuesten Generation

Wenn es um eine professionelle Instandsetzung an NFZ geht, führt  kein Weg an den von der Fa. Blackhawk hergestellten Zugtürmen vorbei. Die Zugtürme werden lufthydraulisch angetrieben mit Zugkräften bis zu 30 t. Bei Bedarf kann der Zugturm mittels aufsetzbarer Verlängerung über die „normalen“ 1800 mm hinaus verlängert werden. Der Zugturm ist dank federbelasteter Räder frei beweglich und kann nach den durchgeführten Richtarbeiten in der Werkstatt frei verfahren werden. Außerdem besteht an Zugtürmen der neuesten Generation die Möglichkeit Richtarbeiten unterhalb einer Höhe von 1 m durch zu führen –ohne dabei die bisherige Umlenkrolle anzuwenden. Möglich geworden ist dieses durch eine neue Umlenkeinrichtung am Zugturm, deren Montage auch an älteren Zugtürmen aus dem Hause Blackhawk möglich ist.

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